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Burda erzählt von Seglern, Gold & Gewürzen und Pennies (Internet-Märchen, Kapitel II)

In Medien on January 26, 2010 by hoagpress

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“Burda verglich die Entwicklung des Internets mit dem Übergang vom Fernhandel auf dem Land zum Seehandel und der damit entstehenden freien, nicht mehr territorialbezogenen Denkweise der Seefahrer: “Die meisten hier sind Segler.” Der Aufbruch zu neuen Ufern, getrieben von der Suche nach Gold und Gewürzen, passte so gar nicht zu den Lousy Pennies, die Hubert Burda noch im letzten Jahr mit seinen Online-Aktivitäten verdiente. Das ändert sich: “Lasst uns die Wege finden, wo wir viele Pennies verdienen”, erklärte Burda unter Verweis auf die Online-Werbung, die freilich ihre eigenen Probleme hat: “Die Geschäfte macht Google, und wir machen ein langes Gesicht.””

..ich bin verwirrt – laut unserer zeitweiligen Justizministerin Sabine L.-S. ist die “Erfindung” des Internet doch mit der Einführung des Velozipeds vergleichbar!?!

(das hatten wir ja schon mal: Internet-Märchen, Kapitel I)

http://www.kommunikationundrecht.de/archiv/pages/show.php?id=68974

..einen kleinen Tipp für die analogen Besitzstandswahrer hätte ich noch, um in diesem Bild zu bleiben: die “rechts vor links”-Regel (zB bei politischen Inhalten;_) sollte NICHT *analog* der Straßenverkehrsordnung in’s Internet übernommen werden;_)

..bzw

Notiz an mich selbst: Märchenbuch anlegen mit den Kapiteln *analoge Besitzstandswahrer, Politiker und Funktionäre erklären uns das Internet*

..auch lustig das:

“Zu den Firmenstrategien von Google gehört es, Contentlieferanten via AdSense an den Werbeeinnahmen zu beteiligen, die Google erzielt. Wie indes die Beteiligungen berechnet werden, ist ein Geschäftsgeheimnis von Google. Dies ärgerte den Burda-Vorstandsvorsitzenden Paul-Bernhard Kallen, der ebenfalls in der Strategie-Diskussionsrunde auftrat.”

..das erinnert doch sehr an das unsägliche GEMA-Gebahren – wo es aber schon okay ist, ne? mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass *ich als Konsument* an die GEMA zahlen MUSS oder von ihnen gef**** werde – google hingegen von *mir als Konsument* kein Geld will (lediglich Informationen – but okay, that is the deal)

..sowie

“Auf die Frage nach den Nachrichten-Schnippseln angesprochen, die deutsche Verleger besonders vergütet sehen wollen, erklärte Drummond, dass die Suche nach Nachrichten überhaupt keine Einnahmen generieren würde, weder für Google noch für die Content-Lieferanten. Hubert Burda und der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner saßen in der ersten Zuschauerreihe und schüttelten die Köpfe.”

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